WEB-TALK-REIHE | Sommersemester 2026

Freiburg und die Region in der Zeit des Nationalsozialismus

Versuch einer lokalen und regionalen Bestandsaufnahme

Die von den Nationalsozialist:innen erzwungene Stärkung der "Volksgemeinschaft“ bedeutete auch in Freiburg und in der Region die Verdrängung und Verfolgung verschiedener Bevölkerungsgruppen. Mehr als ein Dreivierteljahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs soll an Beispielen untersucht werden, wie weit die beteiligten Akteur:innen und die Stadt Freiburg ihre Vergangenheit im Nationalsozialismus aufgearbeitet haben. Die Webtalks beleuchten die NS-Zeit aus unterschiedlichsten Perspektiven und fragen nach den - teilweise unvollständigen oder widersprüchlichen – "Erinnerungsfiguren" (Jan Assmann), die das Selbstverständnis und die Erinnerungskultur in Freiburg und der Region bis heute maßgeblich prägen.

 

Zielgruppe: alle Interessierten
Virtueller Ort: https://meet.freiburg.de/b/jul-dnq-rkm-soq (BigBlueButton))
Moderation: Jost Großpietsch, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkinitiativen in Baden-Württemberg (LAGG)
Prof. Dr. Michael Wehner, Landeszentrale für politische Bildung
Seminar-Nr. 51/19a-26, 51/24a-26, 51/29-26

Mittwoch, 15. Juli 2026, 20.15 Uhr

"...und die Heimat ist es, um die ich Sie ein wenig beneide ..."

Berthold Veit an den Nachkriegsoberbürgermeister Wolfgang Hoffmann
Erzwungene Emigration und Deportation am Beispiel der Familie Veit aus Emmendingen und Freiburg
Sabine Herrle, Freiburg

https://meet.freiburg.de/b/jul-dnq-rkm-soq

Freiburg

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